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Impfempfehlungen

Impfemfehlungen des Vereins Niedergelassene Ärzte Roth und Umgebung e. V.

 

Lassen Sie sich impfen!

Ältere Menschen (über 60 Jahre) sind in besonderem Masse von einer Pneumokokken-Infektion gefährdet.

Die gefährlichsten Krankheiten, die durch Pneumokokken (kugelförmige Bakterien) hervorgerufen werden können, sind Lungen-, Hirnhaut- und Mittelohrentzündungen.

Bedrohlich sind diese Infektionen besonders deshalb, weil immer mehr dieser sie verursachenden Bakterienstämme gegen Antibiotika resistent sind. Betroffene können so trotz Behandlung mit z.B. Penicillin innerhalb eines Tages nach Ausbruch der Infektion sterben. Mehrere tausend Menschen erliegen jährlich dieser Erkrankung in Deutschland.

Ähnlich verhält es sich bei der "Grippe" - nur rafft die Influenza zigtausend Menschen dahin. Gegen die richtige "Grippe" (Verursacher sind Viren) helfen Antibiotika nicht. Wenn die "Grippe" einigermaßen glimpflich verläuft, fühlt sich der Betroffene für drei bis sechs Wochen schwer krank.

Deshalb empfiehlt auch die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) die vorbeugende Pneumokokken- und Influenza-Impfung. Diese Impfungen werden allen Kindern, allen Ü'ber-Sechzig-Jährigen, allen chronisch Kranken (Herz-, Bronchial-, Leber- und Nierenleiden) und allen im medizinischen Bereich TÄtigen ans Herz gelegt.

Der optimale Zeitpunkt der Immunisierung ist in den Monaten September und Oktober, man kann aber bis in den März hinein impfen.

Die Pneumokokken-Impfung braucht man nur alle sechs Jahre auffrischen, die Grippe-Impfung ist wegen Wandlung der Viren jährlich durchzuführen.

Alle Kosten für beide Impfungen werden von den Kassen übernommen!

Die Pressestelle des Vereins - 17.09.2002